Amerlinghaus retten

Klicke hier, um eine Zusammenfassung dieser Seite in einfacherer Sprache zu lesen.

Die Stadt Wien gibt dem Amerlinghaus viel weniger Geld.
Es bekommt jetzt nur noch ein Drittel der bisherigen Förderung.

Das bedeutet:

  • Das Amerlinghaus kann bald nicht mehr weiterarbeiten.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit.
  • Veranstaltungen können nicht mehr stattfinden.
  • Räume müssen geschlossen werden.
  • Viele Gruppen und Projekte, die dort arbeiten, verlieren ihren Platz.

Dadurch geht wichtige Kultur ohne Gewinninteresse verloren.
Wenn das Haus schließen muss, ist es für immer weg.

Deshalb sagt das Amerlinghaus:
Die Stadt Wien spart so stark bei Bildung, Sozialem und Kultur, dass vieles kaputtgeht!
Wir brauchen Solidarität und Widerstand!

Bitte helft uns!

So könnt ihr helfen:

Zeigt euch solidarisch. Kommt zu unseren Veranstaltungen und erzählt anderen vom Amerlinghaus.

Spendet Geld. Jeder Beitrag hilft uns, bis März und länger weiterzumachen.

Organisiert eigene Aktionen für uns, zum Beispiel ein Essen, einen Flohmarkt, eine Party oder einen Workshop.
Meldet euch bei uns – wir haben Räume, wenn ihr etwas machen wollt.

Arbeitet freiwillig mit. Wir brauchen Hilfe bei unseren Veranstaltungen.
Kommt ins Büro oder ruft uns an, wenn ihr helfen möchtet.

Am 29. Jänner wollten Menschen vom Amerlinghaus mit Frau Emmerling sprechen.
Frau Emmerling ist Stadträtin und Vizebürgermeisterin von Wien.
Sie hat die Förderung für das Amerlinghaus stark gekürzt.
Darum wollte das Amerlinghaus mit ihr reden.

Aber:
Trotz vieler Anfragen bekam das Amerlinghaus keinen Termin.
Deshalb gingen Mitarbeiterinnen, Aktivistinnen und Kinder am 29. Jänner ohne Termin ins Rathaus.
Sie wollten Frau Emmerling treffen.
Doch ihr Büro blieb verschlossen.
Die Kinder wollten Frau Emmerling zu Kaffee und Kuchen einladen, aber durften das nicht.
Nach einer halben Stunde mussten alle das Rathaus wieder verlassen.

Ein paar Stunden später sagte Frau Emmerling, dass sie am nächsten Tag doch ein Gespräch führen wolle.
Das Gespräch fand statt.
Aber die Menschen vom Amerlinghaus hatten keine großen Hoffnungen.

Nach dem Gespräch berichtete das Amerlinghaus:
Sie bekommen 135.000 Euro Förderung für das Jahr 2026.
Das ist 200.000 Euro zu wenig, um die Grundkosten und das Personal zu bezahlen.
Außerdem bekommen sie das Geld erst Ende März.
Darum hat das Amerlinghaus jetzt schon finanzielle Probleme.
Für das nächste Jahr soll die Förderung noch kleiner werden.

Wenn sich nichts ändert, muss das Amerlinghaus Ende März schließen
und die Mitarbeiter*innen verlieren ihre Arbeit.

Das Amerlinghaus sagt:

Wir wollen das nicht hinnehmen.
Das Amerlinghaus muss bleiben!

Das Team bittet um Hilfe und Solidarität.
Sie sagen:

Gemeinsam schaffen wir das nur mit Zusammenhalt.
Gerade jetzt brauchen wir mehr freie Orte, nicht weniger.
Wir brauchen 200.000 Euro, damit wir Zeit haben, Lösungen zu finden.

Das Amerlinghaus bittet daher dringend um Spenden:

Spendenkonto:
Verein Kulturzentrum Spittelberg
IBAN AT551400001510665534
BIC BAWAATWW

Oder Spenden über die Plattform whydonate:
https://whydonate.com/de/fundraising/amerlinghaus-bleibt

Demo im Dezember zum Anhören

Am 4. Dezember 2025 gab es eine Demonstration.
Etwa 500 bis 600 Menschen machten mit.
Sie wollten, dass das Amerlinghaus weiter bestehen bleibt.

— ENDE der Zusammenfassung in leichterer Sprache. —


Die MA 13 kürzt die Förderung des Amerlinghauses um zwei Drittel.

Die Konsequenzen sind:

  • Das Amerlinghaus kann nicht mehr betrieben werden. Personal muss entlassen, Programme gestrichen, Räume geschlossen werden.
  • Hausgruppen, Initiativen und Projekte, die im Haus ihre einzige Infrastruktur haben, verlieren existentielle Grundlagen.
  • Kultur, die nicht auf Profit ausgerichtet ist, wird eliminiert. Was weg ist, ist weg.

Das Amerlinghaus ruft daher auf:

Die Stadt Wien spart Bildung, Soziales und Kultur kaputt! Solidarität und Widerstand sind unsere Antwort!

WIR BRAUCHEN EUCH!

Spendet: Jeder Betrag hilft uns die Lücke bis März und darüber hinaus zu schließen!

Organisiert euch: Ihr könnt eure eigenen Fundraising-Events für uns organisieren: Soli-Dinner, Workshops, Flohmärkte, Partys. Sprecht uns an, um eure Ideen zu teilen, wir können Räume bieten.

Freiwilligenarbeit: Für unsere Soli-Veranstaltungen brauchen wir Hilfe. Ruf an oder komm ins Büro, um dich zu melden.

Zeig Präsenz: Komm zu unseren Veranstaltungen und erzähle deinem Umfeld von uns!

29./30. Jänner:
Amerlinghaus besuchte Stadträtin Emmerling

Wochenlang bemühte sich das Amerlinghaus um einen Gesprächstermin mit der für die existenzzerstörende Förderkürzung verantwortlichen Stadträtin und Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling. Da alle Anfragen unbeantwortet blieben, machten sich Aktivist*innen und Mitarbeiter*innen des Amerlinghauses und Kinder aus der Kindergruppe im Amerlinghaus am 29. Jänner ohne Termin auf den Weg ins Rathaus. Die Türen von Emmerlings Büro blieben aber für sie geschlossen. Und die rasch aufmarschierte Rathauswache wachte darüber, dass dies auch so blieb. Nicht einmal eine Einladung der Kindergruppe zu Kaffee und Kuchen durfte der Stadträtin überreicht werden.
Nach einer halben Stunde wurden die unerwünschten Besucher*innen geräumt.

Ein paar Stunden später erklärte sich Stadträtin Emmerling dann doch bereit, am nächsten Tag mit Vertreter*innen des Amerlinghauses zu reden.

Hohe Erwartungen an das Gespräch knüpfen die Mitarbeiter*innen des Amerlinghauses jedoch nicht. 

Das Amerlinghaus-Büro berichtete über das Gespräch und dessen Folgen:

Es „wurde uns bestätigt, dass wir 2026 mit einer Subvention in Höhe von €135.000 rechnen können. Das sind rund €200.000 weniger als das notwendige Budget, um unseren Minimalstock an Personal und Grundkosten für das laufende Jahr abzudecken.

Zudem wird die Förderung der Stadt Wien voraussichtlich erst Ende März ausbezahlt, somit sind wir bereits jetzt in Schwierigkeiten, die laufenden Kosten zu decken. Für das kommende Jahr wurde uns angekündigt, dass weitere Kürzungen voraussehbar sind.

Auf Grundlage dieser Entwicklung müssen wir unseren Betrieb mit Ende März einstellen und das Personal entlassen.

Das können wir so nicht hinnehmen!

Das Amerlinghaus muss bleiben – und dafür brauchen wir eure Unterstützung und Solidarität!

Als Ort, der gemeinschaftsorientiert ist, brauchen wir Solidarität und Zusammenhalt, um durch diese Krise zu kommen und das Haus zu erhalten.

Insbesondere bei diesem politischen Klima braucht es mehr Freiräume – nicht weniger. Wir brauchen aktuell €200.000, um Zeit zu gewinnen und langfristige Lösungen zur Existenzsicherung zu finden.


Das Amerlinghaus bittet daher dringend um Spenden:

Spendenkonto:
Verein Kulturzentrum Spittelberg
IBAN AT551400001510665534
BIC BAWAATWW

Oder Spenden über die Plattform whydonate:
https://whydonate.com/de/fundraising/amerlinghaus-bleibt

Protestauftakt-Demo am 4. Dezember zum Nachhören

Am 4. Dezember 2025 demonstrierten 500–600 Personen für den Fortbestand des Amerlinghauses. Die Reden auf der Demonstration fürs Amerlinghaus am 4. Dezember 2025 zum Nachhören:

(Wenn statt des Audio-Players der Text „Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung“ angezeigt wird, bitte einen Reload der Seite probieren oder zum Abspielen der Aufzeichnung der Demoreden die Seite https://cba.media/748266 aufrufen.)